Flutlicht, 48.000 Zuschauer und ein Betzenberg in Bestform: Am 4. Spieltag bezwang unser 1. FC Kaiserslautern die Berliner Hertha hochverdient mit 2:0.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Zweitligaduell mit hoher taktischer Disziplin. Die Westkurve machte vom Anpfiff weg unmissverständlich klar, wer Herr im Haus ist. Angetrieben von lautstarken Fangesängen pressten die Roten Teufel früh und zwangen die Hauptstädter zu Ballverlusten im Spielaufbau.
Der Spielverlauf im Detail
Nach torloser erster Halbzeit brachte die 54. Minute die Erlösung: Ein blitzsauberer Konter über die rechte Außenbahn vollendete unser Stürmer per platziertem Flachschuss ins lange Eck – der Betze explodierte! Hertha versuchte zu antworten, fand aber gegen die kompromisslose Pfälzer Defensive kein Durchkommen.
In der 81. Minute schließlich die Vorentscheidung: Nach einem Eckball stieg die FCK-Innenverteidigung am höchsten und köpfte wuchtig zum 2:0-Endstand ein. Die letzten zehn Minuten verwandelten das Fritz-Walter-Stadion in ein einziges rot-weißes Fahnenmeer.
„Wenn der Betzenberg so steht wie heute, kann hier jeder Gegner ins Wanken geraten. Dieser Zusammenhalt zwischen Kurve und Mannschaft macht den 1. FCK aus.“
Für unsere Red Devil’s Division war es ein rundum gelungener Spieltag: Treffpunkt hinter der Westkurve, 90 Minuten Vollgas auf den Rängen und drei wichtige Zähler auf dem Konto.